Artgerechte Ernährung-Wie geht das?

Fütterungsempfehlungen

Sie möchten Ihr Haustier artgerecht füttern und haben Fragen? Legen Sie gleich los und lesen Sie meine kurzen Tipps und Tricks. Bei Fragen klicken sie einfach auf den unteren Button und kontaktieren mich für eine Ernährungsberatung.

Black Dog

Hundefütterung

Hunde schlingen, dazu ist das Gebiß und der Verdauungstrakt ausgelegt. Er frisst auf Vorrat. Ein bis zwei Portionen Futter täglich sind optimal. Bei ständigem Futterangebot kann sich eine Fressunlust einstellen, da der ständige Futtergeruch kein Hungergefühl mehr aufkommen lässt. Das ist natürlich Alters-, Haltungs- und Rasseabhängig. Eine ständig wechselnde Ernährung stellt die Bauchspeicheldrüse vor Herausvorderungen. Sie produziert ständig neue Enzyme um das fremde Futter verdauen zu können, was zu einer Überlastung führen kann. Besser zwischen den eigentlichen Mahlzeiten etwas anderes füttern und dann trotzdem das eigentliche Futter dazu füttern. Das erkennt dann die Bauchspeicheldrüse und ist nicht mehr so gefordert. Die genaue Bestimmung der Futteranteile lässt Rückschlüsse auf die ausreichende Versorgung des Tieres zu.

Licking Cat

Katzenfütterung

Die Urkatze stammt aus der Wüste. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie ziemlich trinkfaul ist. Außerdem frisst sie mehrmals täglich kleinere Portionen.

Deshalb sollte es ein ständiges Futterangebot geben. Sonst kommt es dazu, dass sie nur auf das Futter fixiert ist und das Trinken schlechthin vergisst. Das Futter hat halt Priorität.

Der Wassernapf steht deshalb am besten vom Futter entfernt und ist auch ausreichend groß. Bei kleinen Wassernäpfen könnten die Schnurrhaare den Rand des Napfes berühren und das mögen sie schon gar nicht. Natürlich gilt auch hier, je detaillierter die Futterzusammensetzung beschrieben ist, desto sicherer kann ich sein, dass mein Liebling alles Notwendige bekommt. Ist der Säure-Basen-Haushalt nicht ausgeglichen kann es zu den bekannten Nierenproblemen kommen.

isländische Pferde

Pferdefütterung

Ein Pferd in freier Wildbahn frisst bis zu 16 Stunden am Tag und ist ständig in Bewegung. Deshalb ist es auch bei unseren Reitpferden wichtig ein ständiges Futterangebot zu haben. Ausreichend Heu bzw. Raufutter und ein Mineralfutter reichen dabei völlig aus. Je nach Belastung kann eine Zufütterung von Hafer oder Müsli sinnvoll sein. Ist aber nicht zwingend erforderlich. Fresspausen über 6 Stunden führen zu Magengeschwüren etc. Ganz wichtig ist auch ein ständiger Wasserzugang. Im Winter ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht zufriert oder so kalt ist, dass das Pferd nicht trinken möchte.